Bye bye Schaurte
Liebe Schülerinnen und Schüler,
die Kollegen sind bereits informiert, doch bevor die Nachricht irgendwie verfälscht die Runde macht, möchte ich die Schülerinnen und Schüler unserer Schule selbst darüber informieren, dass ich mit Beginn des neuen Schuljahres (August 2010) nach Bonn versetzt werde, und zwar an das Helmholtz-Gymnasium. Ich habe mich am Donnerstag vor den Sommerferien nach 48 Std. Bedenkzeit dafür entschieden.
Viele Jahre hieß es, meine Heimatstadt sei absolut "zu", meine Fächer würden dort nicht benötigt, keine Chance auf eine Versetzung nach Bonn. Daher hatte ich eigentlich aufgegeben, doch noch jemals in Heimatnähe arbeiten zu können. Besondere Umstände und eine einmalige Konstellation ergaben in der letzten Schulwoche vor den Ferien dann doch die völlig überraschende Chance, auf die ich nicht mehr zu hoffen gewagt hatte. Nach kurzer Überlegung und Besichtigung meiner neuen Wirkungsstätte stand der Entschluss schnell fest. Ich nehme das unverhoffte Angebot an und lasse mich nach Bonn versetzen.
Damit wird ein Traum wahr: Künftig kann ich (mit dem Auto) in 10 Minuten von Tür zu Tür gelangen und erspare mir damit fast zwei Stunden Fahrt in vollen, unpünktlichen, lauten und ?versifften? Zügen. Oder die Fahrt mit dem Auto in den Deutzer Stau (incl. anschließender Parkplatzsuche). Beides hat mich in den letzten Jahren zunehmend genervt. Die Fahrtkosten spare ich in Zukunft auch ein, denn das Beste ist, dass ich demnächst mit dem Fahrrad zur Schule fahren kann. Das war immer mein Wunschtraum. Künftig kann ich eine Stunde länger schlafen und bin trotzdem noch eine Stunde früher zu Hause. Und die neue Schule scheint auch nach meinen Vorstellungen zu sein; der erste Eindruck und die Aufnahme durch die neuen Kolleginnen und Kollegen sowie Schulleitung waren sehr positiv. Was will man mehr.
Nach 14 Jahren verlasse ich frohen Herzens die Schaurtestraße und freue mich auf die Zukunft in Bonn (ein Umzug nach Köln kam für mich nie in Frage). Es war insgesamt eine spannende, schöne Zeit in Köln, an die ich gerne zurückdenken werde. Ich danke den quirligen Kölner Schülerinnen und Schülern, den kooperativen Eltern, den lieben Kolleginnen und Kollegen sowie von der Schulleitung Herrn Passmann, mit dem man stets ehrlich, zuverlässig, sachorientiert und kollegial zusammenarbeiten konnte. Ich wünsche allen Genannten eine gute Zukunft und viel Spaß im Neubau.
Ganz einfach fällt mir der Abschied von der "Schaurte" nicht, denn schließlich geht man ja meist mit einem lachenden und einem weinenden Auge (hätte ich drei Augen, würden zwei lachende und ein weinendes Auge meinen Gemütszustand besser beschreiben). Die Kölner Schülerinnen und Schüler werde ich schon etwas vermissen, die Eltern, die netten Kolleginnen und Kollegen und Herrn Passmann, aber die Freude auf meine neue Schule wiegt das mehr als auf; in Bonn wird mir die Arbeit bestimmt ähnlich gut gefallen wie an der "Schaurte".
Herzliche Grüße
Rolf Toonen
die Kollegen sind bereits informiert, doch bevor die Nachricht irgendwie verfälscht die Runde macht, möchte ich die Schülerinnen und Schüler unserer Schule selbst darüber informieren, dass ich mit Beginn des neuen Schuljahres (August 2010) nach Bonn versetzt werde, und zwar an das Helmholtz-Gymnasium. Ich habe mich am Donnerstag vor den Sommerferien nach 48 Std. Bedenkzeit dafür entschieden.
Viele Jahre hieß es, meine Heimatstadt sei absolut "zu", meine Fächer würden dort nicht benötigt, keine Chance auf eine Versetzung nach Bonn. Daher hatte ich eigentlich aufgegeben, doch noch jemals in Heimatnähe arbeiten zu können. Besondere Umstände und eine einmalige Konstellation ergaben in der letzten Schulwoche vor den Ferien dann doch die völlig überraschende Chance, auf die ich nicht mehr zu hoffen gewagt hatte. Nach kurzer Überlegung und Besichtigung meiner neuen Wirkungsstätte stand der Entschluss schnell fest. Ich nehme das unverhoffte Angebot an und lasse mich nach Bonn versetzen.
Damit wird ein Traum wahr: Künftig kann ich (mit dem Auto) in 10 Minuten von Tür zu Tür gelangen und erspare mir damit fast zwei Stunden Fahrt in vollen, unpünktlichen, lauten und ?versifften? Zügen. Oder die Fahrt mit dem Auto in den Deutzer Stau (incl. anschließender Parkplatzsuche). Beides hat mich in den letzten Jahren zunehmend genervt. Die Fahrtkosten spare ich in Zukunft auch ein, denn das Beste ist, dass ich demnächst mit dem Fahrrad zur Schule fahren kann. Das war immer mein Wunschtraum. Künftig kann ich eine Stunde länger schlafen und bin trotzdem noch eine Stunde früher zu Hause. Und die neue Schule scheint auch nach meinen Vorstellungen zu sein; der erste Eindruck und die Aufnahme durch die neuen Kolleginnen und Kollegen sowie Schulleitung waren sehr positiv. Was will man mehr.
Nach 14 Jahren verlasse ich frohen Herzens die Schaurtestraße und freue mich auf die Zukunft in Bonn (ein Umzug nach Köln kam für mich nie in Frage). Es war insgesamt eine spannende, schöne Zeit in Köln, an die ich gerne zurückdenken werde. Ich danke den quirligen Kölner Schülerinnen und Schülern, den kooperativen Eltern, den lieben Kolleginnen und Kollegen sowie von der Schulleitung Herrn Passmann, mit dem man stets ehrlich, zuverlässig, sachorientiert und kollegial zusammenarbeiten konnte. Ich wünsche allen Genannten eine gute Zukunft und viel Spaß im Neubau.
Ganz einfach fällt mir der Abschied von der "Schaurte" nicht, denn schließlich geht man ja meist mit einem lachenden und einem weinenden Auge (hätte ich drei Augen, würden zwei lachende und ein weinendes Auge meinen Gemütszustand besser beschreiben). Die Kölner Schülerinnen und Schüler werde ich schon etwas vermissen, die Eltern, die netten Kolleginnen und Kollegen und Herrn Passmann, aber die Freude auf meine neue Schule wiegt das mehr als auf; in Bonn wird mir die Arbeit bestimmt ähnlich gut gefallen wie an der "Schaurte".
Herzliche Grüße
Rolf Toonen
PS: Viva Colonia, Viva "Schaurte"!